Hilfe bei Gicht: Rheuma

Häufig werden Gicht und Rheuma in einem Atemzug genannt.

Das liegt wohl in erster Linie daran, dass es bei beiden Erkrankungen zu chronischen Gelenkentzündungen kommt.

Eine unterscheidende Diagnose bringt oft auch erst eine Blutuntersuchung, bei der herausgefunden wird, ob die Harnsäurewerte erhöht sind, oder ob Rheumafaktoren vorliegen.

Bei Rheuma ist die Ursache für die Gelenkentzündungen in erster Linie ein Immunsystem, bei dem sich die Abwehrzellen gegen den eigenen Körper richten. Bei Gelenkrheumatismus wird dadurch vom eigenen Immunsystem eine Entzündung im Gelenk hervorgerufen. Kristallisierte Ablagerungen wie bei der Gicht sind bei Rheuma im Gelenk nicht zu finden.

Früher wurde zwischen Rheuma und Gicht oft überhaupt nicht unterschieden.

Dabei ist es für Rheuma besonders typisch, dass die Gelenke bei feucht kaltem Wetter starke Probleme verursachen. Das war häufiger bei armen Leuten der Fall, als bei Reichen, die eine Heizung hatten.

Die Gicht hingegen war früher eine Krankheit der Reichen, die sich üppige Nahrung leisten konnten.

Die Gelenkentzündungen als Gemeinsamkeit haben jedoch ausgereicht um die Grenzen zwischen Rheuma und Gicht verschwimmen zu lassen. So wurden beide Krankheiten früher denn auch häufig gleich behandelt.

Was die Nützlichkeit einer verstärkten Ausscheidung angeht, ist diese Gleichschaltung sogar berechtigt.

Daher stehen viele Heilkräuter zu Recht im Ruf, sowohl gegen Rheuma als auch gegen Gicht zu helfen.

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