Hilfe bei Gicht: Schwedenkräuter

Schwedenkräuter sind eine traditionelles Kräutermittel, das meist als Tinktur angewendet wird.

Die Schwedenkräuter setzen sich aus mehreren Kräutern zusammen, die meisten bitter schmeckend. Daher werden die Schwedenkräuter auch häufig "Schwedenbitter" genannt.

Die Kräuter haben eine belebende Wirkung auf den Stoffwechsel und die Verdauung. Sie wirken ausserdem antibakteriell, entzündungshemmend und durchblutungsfördernd.

Zur Behandlung der Gicht kann man die Schwedenkräuter sowohl innerlich als auch äusserlich anwenden.

Innerliche Anwendung der Schwedenkräuter

Innerlich eingenommen beleben die Schwedenkräuter den Stoffwechsel und fördern die Ausscheidung.

Dadurch wird die Harnsäure-Ausscheidung verbessert.

Zur innerlichen Anwendung trinkt man morgens und abends einen Schwedenkräuter-Trunk.

Für diesen Trunk gibt man einen Teelöffel Schwedenkräuter-Tinktur in ein Glas und füllt es mit Wasser auf.

Die verdünnten Schwedenkräuter trinkt man in kleinen Schlucken.

Verstärkt wird die Wirkung des Schwedenkräuter-Trunks, wenn man noch ein Glas Wasser hinterher trinkt.

Äusserliche Anwendung der Schwedenkräuter

Man kann die Schwedenkräuter äusserlich zur Linderung der Gelenkentzündung anwenden.

Dies geht sowohl beim akuten Gichtanfall als auch zwischen den Anfällen oder bei chronischer Gicht.

Vor der Anwendung mit Schwedenkräutern sollte die betreffende Hautstelle zum Schutz gut eingefettet werden.

Anschliessend verdünnt man die Schwedenkräuter und tränkt ein Tuch damit. Dieses Tuch legt man als Umschlag auf die zu behandelnde Hautstelle.

Den Umschlag lässt man ein bis zwei Stunden einwirken. Wenn man es gut verträgt, kann man ihn auch über Nacht einwirken lassen.

Alternativ kann man die Schwedenkräuter nach dem Einfetten auch einfach einreiben. Das wirkt jedoch weniger stark als ein Umschlag, eignet sich jedoch auch für Stellen, wo Umschläge schlecht möglich sind.

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