Hilfe bei Gicht: Homöopathie

Homöopathische Mittel werden gerne zur Behandlung der Gicht eingesetzt.

Der Ansatz der Homöopathie ist genau andersherum als bei anderen (allopathischen) Heilmethoden, es handelt sich um das sogenannte Ähnlichkeitsprinzip.

Das homöopathische Mittel löst unverdünnt beim Gesunden ähnliche Symptome aus, wie die, die beim kranken Patienten gelindert werden sollen.

Aus diesem Prinzip ergibt sich der Leitsatz der Homöopathie:

Similia similibus curentur
(Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt)

Weil es sich um unterschiedliche Symptome-Konstellationen handelt, werden beim akuten Gichtanfall und bei der chronischen Gicht bzw. Hyperurikämie unterschiedliche homöopathische Mittel verwendet.

Folgende Mittel sind typisch für die Anwendung bei Gicht:

Gichtanfall

  • Acidum benzoicum
  • Apis mellifica
  • Belladonna
  • Bryonia
  • Colchicum autumnale
  • Ledum

Gicht und erhöhter Harnsäurespiegel (Hyperurikämie)

  • Adlumia fungosa
  • Berberis vulgaris
  • Perilla ocymoides
  • Rhus toxicodendron
Diese Mittel werden in Potenzen von D4 bis D6 eingesetzt, bei ungiftigen Ausgangssubstanzen auch ab D1, 3x täglich 5 Globuli oder 5 Tropfen oder 1 Tablette. Die Mittel gibt es rezeptfrei in der Apotheke.

Mehr über die sanfte homöopatische Heilmethode: Homoeopathie-Liste


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